Kia Ora! Wein und Strände auf Waiheke Island [NZ]

Kia Ora! Wein und Strände auf Waiheke Island [NZ]

12 Stunden Schlaf und so langsam geht es bergauf – das Jetlag ist zumindest teilweise überstanden, als wir gegen 8 Uhr morgens aufwachen.

Für heute haben wir uns vorgenommen, nach Waiheke Island zu fahren – eine Insel 18 km entfernt von Auckland und bekannt für Wein und Strände. Klingt also nach einem angemessen Ort, um den Start der Weltreise zu feiern.

Waiheke Island

Per ausgeliehenem Fahrrad von der Gastgeberin (umsonst natürlich – ein Hoch auf Airbnb!) geht es mit einem Zwischenstopp zum Frühstücken (Smoothies) zur Fähre.

Die 40-minütige Überfahrt kostet etwa 25 Euro pro Person und offenbart einen schönen Blick auf die Stadt und die umliegenden Inseln.

Nun sind wir natürlich nicht die einzigen und merken schnell, dass Waiheke Island doch sehr beliebt zu sein scheint. Mit dem Fahrrad hingegen fährt fast niemand – wenigstens da heben wir uns ab!

Leider merken wir recht schnell warum dies so ist: Straßennamen wie “Hill Road” sind definitiv deskriptiv, denn die Insel besteht gefühlt nur aus Hügeln – bis zu 231 Meter hoch.

Die Routine lautet also: hoch schieben und runter dann die Fahrt genießen!

Die Insel erinnert uns an ein wenig daran, wie man Hawaii im Kopf hat: viele Strände, entspannte Menschen, Palmen, und vieles mehr.

Erster Stopp ist dann das Weingut “Goldie Estate” – neben der tollen Aussicht wird direkt mit diesem sympathischen Schild bei uns gepunktet!

Wir genießen 4 verschiedene Weine, die bei der Hitze (immerhin 21 Grad) und der Anstrengung (hoch und runter und hoch und …) bereits ihre Wirkung entfalten – lecker sind sie natürlich auch!

Mit Ausblick aufs Meer und in mitten der Weinfelder lässt es sich so definitiv gut aushalten. Abgerundet wird das ganze durch die wie immer freundlichen Bedienungen, die zu jedem Wein endlose Details kennt und uns daran teilhaben lässt.

Etwas leichtfüßiger geht es dann weiter zum Palm Beach – bei dem Namen konnten wir nicht anders. Endlich Meer, endlich Palmen, endlich der Geschmack von Salzwasser, der für mich für all das und noch viel mehr (Surfen z.B.) steht.

Zurück geht es gegen 17 Uhr über den gefühlt höchsten Punkt der Insel, auf die Fähre und ab zurück ins Airbnb (natürlich auch bergauf).

Um Kosten zu sparen und auch einfach, weil uns danach ist, wird zum Abschluss des Tages selber gekocht.

Kia Ora

Die entspannten Menschen von Waiheke Island scheinen übrigens nicht nur hier, sondern überall in Neuseeland zu sein. Ich habe noch nie so viele unbekannte Menschen auf der Straße mit einem Lächeln gegrüßt – das macht man hier wohl so und ich finde, das könnte ruhig auch mal in Deutschland so eingeführt werden. Fast jeder lächelt, grüßt oder bedankt sich – KIA ORA eben, was übersetzt aus der Sprache der Maori “jemandem Leben und Gesundheit wünschen” heißt. Verwendet wird es hauptsächlich als Begrüßung, wobei aufgrund der positiven Einstellung der Kiwi’s auch die ursprüngliche Bedeutung der Maori bei jeder Aussprache mitschwingt.

Für mich zeigt sich Kia Ora auch in der Tatsache, dass viele Neuseeländer ihre Haustüren einfach offen stehen lassen – das Grundvertrauen und die Freundlichkeit lassen anscheinend keine Sorgen zu. Und glückliche Menschen brechen wohl auch nicht in Häuser ein – macht irgendwie Sinn und Neuseeland nur noch sympatischer.

Schreibe einen Kommentar