Nusa Lembongan – die perfekte Insel für Yoga und Surfen [INDO]

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10.06.

Inkludiertes Frühstück, Liegen am Pool und schönes Wetter – perfekte Kombination, um den Vormittag auf Lembongan zu verbringen. Wir sind begeistert von den Umständen und dabei kommt das Beste noch! Am Nachmittag darf Katrin sich beim Yoga verrenken, während ich in die Wellen springen kann.

So ein Pool sollte für jede Unterkunft verpflichtend sein

Logisch, dass vor diesem Unterfangen noch eine Stärkung notwendig ist, die wir im Bali Eco Daily zu uns nehmen: ein fantastisches Thai Curry, ein Salat und eine stärkende Smoothie Bowl gepaart mit gutem Cafe. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass wir uns hier einfinden werden. Zudem punktet das Restaurant mit äußerst freundlichen Mitarbeitern (wie natürlich zu erwarten in Indonesien). 

Wassermelonen und Oliven Salat

Vor der sportlichen Betätigung bleibt noch ein wenig Zeit den ein oder anderen Laden abzuklappern. Zwei dringend benötigte Utensilien müssen ersetzt bzw. gekauft werden: eine Handtasche (Katrin) und eine Cappy (Jacob). Führt leider kein Weg dran vorbei und gegen Ende der Reise macht shoppen deutlich mehr Sinn, da wir die Klamotten nicht mehr ewig mit dem Backpack durch die Weltgeschichte tragen müssen.

Der Surfspot ist weit draußen und daher nur per Boot zu erreichen

Etwas später befinde ich mich endlich wieder im Wasser. Der Surfspot heißt Lacerations, was wörtlich übersetzt „Platzwunde“ bedeutet – da macht das Surfen gleich doppelt so viel Spaß! Der Spot verdient seinen Namen aber nur, wenn große Wellen heran rollen, denn bei den vorhandenen Bedingungen ist es relativ ungefährlich. Das Riff liegt zwar je nach Flut und Ebbe nur einige Zentimeter unter der Wasseroberfläche, aber meistens kann man dies etwas gekonnt umgehen. 

Bis auf ein paar Kratzer am Fuß komme ich auch unbeschadet davon und kann so jede Minute im kühlen Nass genießen.

Katrin fängt dagegen langsam mit dem Yoga an und die heutige Stunde ist relativ entspannt. Hunger haben wir dennoch beide, als wir uns am frühen Abend wieder in der Unterkunft einfinden. 

So führt eins zum anderen und wir landen in einem mexikanischen Restaurant – vielfältiges und abwechslungsreiches Essen zählt definitiv neben dem Reisen (oder in Verbindung mit dem Reisen) zu unseren größten gemeinsamen Hobbys. Dafür sind wir hier genau am richtigen Ort und uns gefällt es immer besser. Wären wir an einem früheren Zeitpunkt der Reise auf dieses Paradies gestoßen, wären wir wahrscheinlich einen ganzen Monat geblieben.

11.06.

Neben Yoga und Surfen steht heute Vormittag noch das aktuelle NBA Finale an, das ich in einer Sportsbar live sehen kann. Aufgrund der Zeitverschiebung ist dies in Deutschland leider nicht möglich, hier lasse ich mir das Spektakel genau wie auf den Philippinen nicht entgehen. 

Nach dem Surfen finden wir dann unseren neuen Lieblingsort auf der Insel: die Strandbar Ombak mit tollen Smoothies, Kokosnüssen und natürlich einem atemberaubenden Ausblick. Auch hier werden wir die nächsten Tage öfter einkehren, denn unsere Unterkunft hat zwar einen Pool und Liegen, aber gegen das Gefühl von den Füßen im Sand kommt sie schlichtweg nicht an. 

Den Nachmittag und frühen Abend verbringen wir damit, ein wenig die Insel zu erkunden. So landen wir nach dem Sonnenuntergang bei einem Spanier, der uns in gutem Deutsch (hat in Deutschland studiert/gearbeitet) von seinem Brownie überzeugt – schwer ist das zugegebenermaßen nicht. Glücklicherweise behält er recht und der Nachtisch ist sensationell gut und hinterlässt ein zufriedenes Gefühl bei uns. Die Strandbar punktet zwar mit Lage und Getränken, das Essen war jedoch nicht so besonders leider, weswegen der Besuch beim Spanier uns kulinarisch wieder positiv stimmt und glücklich den Tag beenden lässt.

12.06.

Die Tagesberichte von Lembongan werden alle relativ kurz gehalten, denn der Fokus liegt wie gesagt auf Entspannung, sowie Yoga und Surfen. Da gibt es ausnahmsweise mal wenig zu berichten, es sei denn es besteht Nachfrage nach detaillierten Schilderung zweistündiger Surfsessions.

Meist ist entweder der Vor- oder Nachmittag durch den Sport geprägt und so bleibt uns in der Regel ein halber Tag für Aktivitäten, die aber teilweise auch in einfachem Enstspannen am Strand bestehen. Heute heißt besagter Strand Dream Beach – kluges Marketing für einen schönen, aber nicht traumhaften Strand. Die Bezeichnung lockt auch allerlei Asiatische Touristen (da sind sie wieder) an, die nach dem ein oder anderen Selfie schnell wieder in den Bus steigen, der sie zum nächsten „Highlight“ bringt. Wir sind dankbar, dass wir mittlerweile eine andere Art zu reisen für uns entdeckt haben und den Stress, sowie die stupide Abarbeitung von Sehenswürdigkeiten umgehen können.

Dream Beach – klein aber fein, auch wenn die Ebbe und starken Wellen das Baden sehr erschweren

Der Fokus liegt zum Beispiel eher auf kulinarischen Erfahrungen und so begeben wir uns am Abend in ein BBQ-Restaurant, in welchem man die fangfrischen Fische auswählen kann, bevor sie auf dem Grill landen. Für umgerechnet vier bis fünf Euro erhält man einen ganzen Fisch (Thunfisch oder Red Snapper beispielsweise) inklusive Beilagen – wir sind hellauf begeistert vom Essen.

Frischer geht wohl nicht mehr

13.06.

Da haben wir wohl ein wenig übertrieben. Katrin ist total kaputt vom anstrengenden Yoga und ich surfe völlig erfolglos am heutigen Tag. Zeit für eine Pause! Und wie ginge dies besser, als sich am Abend massieren zu lassen. Wie bereits vor einigen Monaten auf Lombok erfahren wir hervorragenden Service (Gurkenwasser zu Beginn, persönliche Beratung und Ingwer-Tee als Abschluss) und kommen mehr oder weniger entspannt aus dem Studio. Katrin ist dabei vollends gelockert, während die Masseurin bei mir doch einige Verspannungen entdeckt hat, die sich nun umso mehr bemerkbar machen. Es wird anscheinend erst schlimmer, bevor es morgen hoffentlich besser wird. 

14.06.

Ja, es definitiv der richtige Zeitpunkt für die Pause. Der Muskelkater beeinträchtigt uns beide doch schon ordentlich, heißt keine anstregenden sportlichen Aktivitäten heute. Erneut schaue ich vormittags das dieses Mal letzte Basketball Spiel der NBA-Saison und starte so gemütlich in den Tag.

Nach dem Spiel machen wir uns mit dem Roller auf den Weg auf die Nachbarinsel Nusa Ceningan, die über eine schmale (zwei Meter breite) Brücke zu erreichen ist. Zwei Roller passen gerade so nebeneinander, aber irgendwie geht das kleine Abenteuer dann natürlich auch gut (was auch sonst?). 

Auch Ceningan ist bereits touristisch sehr erschlossen und es reihen sich Strandbars und -restaurants aneinander. Etwas ruhiger als auf Lembongan ist es dann in Summe aber doch und so verbringen die Zeit unter anderem damit, in einem Restaurant auf einer Klippe das wilde Meer zu beobachten. An diesem Punkt rollen riesige Wellen (schätzungsweise um die drei Meter) heran und brechen direkt vor der Klippe begleitet von einem donnerartigen Geräusch. Hier könnten wir ewig verweilen und das Meer beobachten.

Einfach nur beeindruckend
Besser als jedes Kino

Auf dem Weg zu einer weiteren begehbaren Klippe muss ich plötzlich in die Bremsen gehen: vor uns macht sich eine sehr kleine Schlange schnell aus dem Staub und bringt sich vor dem heran rollenden Gefährt in Sicherheit. Was man nicht alles so zu Gesicht bekommt! Getoppt wird die Erfahrung nur von dem Anblick der Klippen. Wir kommen fast direkt bis an die Kante heran und können so erneut die Wellen beim endlosen Aufschlagen auf das Gestein beobachten. Einige der Wasserberge sind so hoch, dass wir ein wenig Feuchtigkeit sogar abbekommen. Wahnsinn, diese Naturgewalt!

Wenn die Naturgewalten aufeinander treffen, ereignet sich solch ein Spektakel

Unsere Faszination für dieses Fleckchen Erde wächst durchgehend und wir bereuen es kein bisschen, erneut ins selbe Land gereist zu sein. Es ist genau der richtige Ort zur richtigen Zeit. Wobei ein wenig mehr Zeit vorort doch wünschenswert gewesen wäre.

Zeit für ein paar schöne Bilder muss natürlich auch sein

15.06.

Wie wichtig so eine Pause ist, merken wir heute, als es zurück in die Wellen und das Yoga-Studio geht. Wir sind ausgeruht und können voller Kraft die neuen Herausforderungen angehen.

Manchmal muss man eben die Perspektive wechseln

Generell sind Pausen sehr hilfreich, wie wir auf der Reise mehr als einmal festgestellt bzw. gelernt haben. 

Mehr Bräune ist zwingend notwendig

Die Pause lässt der Körper und Geist entspannen und führt beispielsweise dazu, dass wir am Nachmittag nach dem Sport völlig gelockert in unserem kleinen Strandcafe sitzen können und dabei versuchen, das Gefühl vom Sand zwischen den Zehen so zu verinnerlichen, dass es möglichst lang in Erinnerung bleibt.

Einmaliges Gefühl, der Sand zwischen den Zehen

Denn obwohl wir versuchen es nicht wahr zu haben, neigt sich die Reise doch mit Lichtgeschwindigkeit dem Ende zu: noch genau eine Woche bleibt uns, bevor wir in Deutschland wieder in der „Realität“ ankommen.

Entspannung pur

Bedeutet: jeden Moment vollstens auskosten und so viel bräunen wie möglich, um dann in Deutschland auch alle schön neidisch machen zu können 😉 

Apropos neidisch machen

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